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Leiter Fachgruppe 2: Werner Lauer, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Treffen der Fachgruppe 2 - Erneuerbare Energien

!Alle Termine finden im Landratsamt, Besprechungszimmer Foyer über Zulassungsstelle,  ab 19.00 Uhr statt!

 

Weitere Termine:

Donnerstag, 14.12.2017

 

Wir freuen uns immer über Neuzugänge. Bringen Sie ihr Know How, ihre Ideen und vielleicht ihr Wunschthema mit.

 


 

Die Fachgruppe 2Erneuerbare Energie versucht alle Bereiche zur Erzeugung von regenerativer Energie abzudecken. Wir haben eine Bestandsaufnahme und einen Status zu den Bereichen Windkraft, Wasserkraft, Geothermie, Photovoltaik und Solarthermie aufgenommen. Großprojekte wie Wind- und Wasserkraft sind stark von den kommunalen und übergeordneten Vorgaben abhängig. Hier erörtern wir die Fakten und versuchen die realen Möglichkeiten mit den Beteiligten zu diskutieren.

Unsere aktuellen Projekte sind:

- Der Wärmetransport von der Biogasanlage zum Großverbraucher ermöglicht es die überschüssige Wärme sinnvoll und kostengünstig zum Einsatz zu bringen.

- Die Holzvergasung mit BHKW ist eine gute Möglichkeit aus Holz nicht nur Wärme zu erzeugen sondern auch Strom.

- Die Solarthermie und möglicherweise auch die Photovoltaik sehen wir als hervorragende Systeme, um auch im Bestand bis zu 50% Heizenergie einzusparen. Hier arbeiten wir daran, dies den Bürgern zusammen mit geeigneten Partnern nahezubringen

Wir versuchen aber auch vernetzte Strukturen im Energiebereich aufzuzeigen und organisieren dazu entsprechende Infoveranstaltungen.

Für Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung: Werner Lauer (Leiter FG2) Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


Aktuelles:

Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hat die neue bundesweite Kampagne „Sonnige Heizung – immer im Plus“ gestartet. Die Informationsplattform www.sonnigeheizung.de steht im Zentrum der Kommunikation. Der Besucher findet hier alles Wissenswerte rund um die Solarthermie. Vor allem erhält er Informationen zu den neuen Förderprogrammen. Er erfährt, welche Fördersummen für das jeweilige Modernisierungsvorhaben zur Verfügung stehen und wo diese beantragt werden können. Im April dieses Jahres hatte die Bundesregierung die Förderung für solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung im Rahmen des Marktanreizprogrammes (MAP) deutlich aufgestockt. Erneut hinzugekommen ist die Förderung für Warmwasserbereitung.

 


 

Das 10.000 Häuser Programm der Bayerischen Landesregierung unterstützt mit zwei Programmteilen die Energieeffizienz in Gebäuden:

  • Beim Heizungstausch erhalten sie eine Förderung von 1.000 €. 
    Der Aufbau einer Solarthermieanlage bringt ihnen die Möglichkeit bis zu weiteren 1.000 € Zuschuss zu erhalten.
  • Mit dem Programmteil EnergieSystemHaus erhalten sie bei Sanierung oder Neubau eine Förderung von bis zu 18.000 €.

Nähere Informationen erhalten sie unter folgendem Link:

https://www.energieatlas.bayern.de/buerger/10000_haeuser_programm.html

oder über einen unserer Energieberater.

 


Fach-Beitrag von Axel Horn zum Thema "Keine Energiewende ohne Solarwärme"

Hinweis: am Tag der Energie am 14.11.2015 können Sie Axel Horn auch in Landsberg sehen und hören!


 

Bild – Sonnenhaus Vorster in Dießen.
Erneuerbare Energie versucht alle Bereiche zur Erzeugung von regenerativer Energie abzudecken. Wir haben eine Bestandsaufnahme und einen Status zu den Bereichen Windkraft, Wasserkraft, Geothermie, Photovoltaik und Solarthermie aufgenommen. Großprojekte wie Wind- und Wasserkraft sind stark von den kommunalen und übergeordneten Vorgaben abhängig. Hier erörtern wir die Fakten und versuchen die realen Möglichkeiten mit den Beteiligten zu diskutieren.
Unsere aktuellen Projekte sind:

  • Ab 2016 soll im Landkreis Landsberg die Biotonne eingeführt werden. Hier wollen wir den Kreistag unterstützen aus Sicht der Energie- und CO2-Belastung die Ausschreibung der künftigen Entsorgung mit entsprechenden Parametern zu versehen.
  • Die Solarthermie und möglicherweise auch die Photovoltaik sehen wir als hervorragende Systeme, um auch im Bestand bis zu 50% Heizenergie einzusparen. Hier arbeiten wir daran, dies den Bürgern zusammen mit geeigneten Partnern nahezubringen.

Vor allem die Potentiale der Solarthermie sind gemäß KSK noch bei weitem nicht ausgeschöpft:

Ohne die Substitution des Heizöls im ganzen Landkreis durch direkte Nutzung der Sonnenwärme ist das Ziel der Reduktion von 12 auf 6 Tonnen CO2 pro Kopf nicht darstellbar. Hier wird unser Tätigkeitsschwerpunkt in der Aufklärung aller Beteiligten Akteure in den nächsten Jahren liegen müssen.

 


 

Beim Wärmetransport wird eine Salzschmelze (Natriumacetat) in einem hochisolierten Tankwagen auf 100 °C erwärmt, z.B. an einer Biogasanlage. Die Wärme wird dann zu einem Abnehmer (Schwimmbad, Schule) transportiert und in das dortige Wärmenetz eingespeist. Bei dieser Form des Transportes wird die freiwerdende Kristallisationswärme, d.h. der Phasenübergang vom flüssigen in den kristallinen Zustand, genutzt.

(in Friedberg)

Damit können jährlich bis zu 100.000 Liter Öl oder 100.000 m3 Erdgas eingespart und ca. 200 t CO2 vermieden werden.

 

 


 

Fotovoltaikanlage auf dem IKG (17.12.2014)

Als noch aktiver Lehrer am Ignaz-Kögler-Gymnasium war es mir immer ein Dorn im Auge, dass das IKG als wohl einzige Landkreisschule keine Fotovoltaikanlage auf dem Dach hatte. Mir war es ein Anliegen, dass auch aus pädagogischen Gründen, die Schüler auf einem Display sehen können, wie viel sauberer Strom produziert wird. Als Vorbild diente mir die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des evangelischen Gemeindehauses, die ich vor 10 Jahren mit einem ebensolchen Display im Gemeindesaal habe installieren lassen.

Leider war der Weg ziemlich steinig: Verwies doch der ehemalige OB Lehmann auf die Altstadtsatzung, die solch eine Anlage innerhalb des Gebietes verbiete. Erfreulicherweise war der neue OB Neuner aufgeschlossener der Sache gegenüber und so konnte ich bei einer Begehung die  Stadtbaumeisterin davon überzeugen, dass eine Anlage in das Süddach der Schule eingebaut überhaupt nicht stören würde, da sie von der Stadtmitte bzw. Lechstr.  aus nicht gesehen werden könnte .  Es gab  Einiges Hin und Her zwischen Stadt und Landkreis:  Wer soll sie überhaupt installieren ? Stadt Landsberg, Stadtwerke oder Landkreis ? Nachdem der Bauausschuss der Stadt Landsberg eine Ausnahme von der Altstadtsatzung machte und  sich für die Installation einer solchen Anlage aussprach, beschloss der Kreistag zu prüfen, ob  eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des IKGs wirtschaftlich zu betreiben sei. Nach Angaben der Kreisverwaltung  kann die Anlage wirtschaftlich betrieben werden . Nach 20 Jahren wird mit einem positiven Ergebnis in Höhe von knapp 10.000,- EUR gerechnet. Erfreulicherweise nahm sich LENA in Person von Jochen Müller der Sache an, und so war ich hocherfreut als ich im IKG-Info des Monats Dezember folgende Meldung las :

 

"Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Ignaz-Kögler-Gymnasiums in Betrieb (Sto) Beim morgendlichen Blick auf den digitalen Vertretungsplan im Haupteingangsbereich der Schule wird den aufmerksamen Beobachtern nicht entgangen sein, dass sich links neben dem großen Bildschirm seit einigen Tagen ein zweiter befindet. Über ihn können interessierte Schüler, Lehrkräfte und Besucher genau verfolgen, wie viel die vor Kurzem auf dem Dach unserer Schule in Betrieb genommene Fotovoltaik-Anlage erwirtschaftet. Der Kreisausschuss stimmte in seiner Sitzung vom 11. März 2014 der Errichtung einer Dachphotovoltaikanlage auf dem Ignaz-Kögler-Gymnasium (BTC) mit einer Leistung von rd. 22 kWp durch den Landkreis zu. Für die Maßnahme wurde ein Budget in Höhe von 40.000 Euro zur Verfügung gestellt. Jost Handtrack, mittlerweile pensionierter Lehrer des Ignaz-Kögler-Gymnasiums, hatte sich jahrelang für die Errichtung der Anlage auf dem Schuldach stark gemacht."

 

Jost Handtrack ( natürlich LENA-Mitglied )

 


 

Besichtigung der Energieerzeugung in St.Ottilien am 5.6.2014

 

Artikel siehe Archiv


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Dezember 2017 um 09:25 Uhr